Wenn’s herbstlt: A Liebeserklärung ans Rosenheimer Herbstfest
Es gibt so an Moment im Jahr, wo ma’s spian ko, no bevors da Kalenda stähd. D’Luft werd a bissl klarer, s’Licht schrägt si scho a weng, und irgendwo zwischn de erstn gfarbten Blattln und dem erstn koidn Moing liegt a Gfui, für des ma im Boarischn an eigenen Ausdruck hod: s’herbstlt. Und genau in dera Zeit, wenn da Sommer langsam s’Handtuach schmeißt und da Herbst si aufmandlt, gähd in Rosenheim wieder a Tor auf, des heier scho zum 165. Moi as gleiche Versprecha macht: kimm her, sitz di hi, und schau, wia mia do unser Kultur ned nur erzähln, sondan wirklich lebm.
165 Jahr Tradition – und mehr ois nur a Bierzelt
Ma vergisst des leicht, wenn ma zwischen Fahrgeschäft und Bierbank steht: Des Rosenheimer Herbstfest is koa erfundene Marketing-Idee, sondern is 1861 aus oana ganz anderen Sach entstanden – aus a landwirtschaftlichen Bezirksausstellung, de ma um a Schützenfest und an Gesangswettbewerb erweitert hod. Aus dera Mischung is über 165 Jahr des worn, wos ma heid kennt: As greßte Volksfest in Südostoberbayern, mit rund oana Million Besucher auf 16 Dog. Koa Weltrekord, koa aufgeblasener Superlativ – aber dafür a Gschicht, de wirklich gwachsen is, und ned bloß behauptet werd.
A Fest, des se selm ned so ernst nimmt – und grod desweng so ernst gmoant is
Wer amoi durchs Festgelände auf da Loretowiesn schlendert hod, merkt schnell: Do werd ned mit da Greß gschrien, do werd mit de Kloanigkeitn überzeugt. Da Erntedankumzug am zweitn Wiesn-Sonntog, wo heier rund 1.000 Teilnehmer mitmarschiern – Landwirtschaftliche Vereine, Trachtenvereine, Musikkapellen aus Stodt und Land, und mittendrin de kunstvolle Erntekrone, heier von da Pruttinger Landjugend gflochtn. Nochm Gottesdienst im Mangfallpark ziang olle gmeinsam aufn Festblotz ei und feiern an Frühschoppen – ganz ohne des Motto, unter dem’s heier steht, künstlich wirken zum lossn: „Stodt und Land – Hand in Hand“. Dazua kemma de zwoa Festzelt, jeds mit seiner oanan Institution: im Flötzinger spuit seit 1950 durchgehend de „Dreder Musi“, im AuerBräu seit 1968 de „Karolinenfelder“ – des san koane austauschbaren Kapelln, des san Familientraditionen, de länger hoitn ois so manche Ehe.
Tradition is Handarbeit – Jahr für Jahr aufs Neie
Genau des is da Kern: Herbstfest is ned bloß Bier und Blechmusi, sondern a Ort, wo ma siehgt, dass Kultur ned im Museum hängt, sondern auf da Festwiesn danzt.
Zwoa Generationen, oa Zeltbank
Wer se des Fest amoi aus da Vogelperspektive vorstellt, kannt moana, do gehts nur um Bier und Party – bei oana Million Besucher auf 16 Tog liegt des nah. Aber de Zoina sprechan a andere Sprach: De Bolizei erzäid wia scho in de Jahr davor, a „bemerkenswert friedliche“ Hoibzeitbilanz – Körperverletzungsdelikte auf niedrigem Niveau, obwoi zig tausend Leid täglich durchs Festgelände strömen. Des kimmt ned von ungefähr: Da Wirtschaftliche Verband hod von jeher ois erklärtes Ziel, s’Herbstfest ois familienfreundlichs Festl zum präsentiern. Desweng gibt’s aa an eigana Familiendog, jeden Mittwoch bis 18 Uhr, wo de Fahrgeschäft und Buden ermäßigte Preis machan – manche Fahrt für grod amoi 1 Euro.
Wenn ma dann tatsächlich unter de Zeltdächer schaut, siehgt ma ebbs ganz anders ois wuide Saufereien: Da Großvoda mit’m Enkerl aufm Schoß, Muatter und Tochter, de mitanand a Brotzeit teiln, und dazwischen de Buam und Madln, de zwischn de Bänk umanandflitzn. Es is a gmiatliche, urige Stimmung, koa Gedränge und Gschrei wia ma’s vielleicht erwartn dat. Do sitzt Jung und Oid an oam Disch, und koana muass se dafür entschuldigen.
Tradition san do, um weitergebm zum wern
Und trotzdem – des is ja koa Widerspruch – is grod für de Jungen aa gnua geboten. Wer Action wui, kriagt Action: Fahrgeschäft, de an oam d’Mogngegend durchanandawürfeln, Musi bis in de spadn Stund, und a Stimmung in de Zelt, wo scho da erste Schluck Lust auf mehra macht. Herbstfest ko beides – des is koa Familienfest ODER a Partyfest, sondan beides zsamm, sodass jeder wos für si find.
Da Unterschied, den ma erst gspiat, wenn ma beides kennt
Und nachad kimmt ma unweigerlich zu am Vergleich: Wia is des eigentlich beim großn Bruada drent in Minga, beim Oktoberfest? Do muass i zerst amoi mit am Vorurteil aufräuma, des i selber lang ghabt hob. Denn de Tradition is dort sehr wohl do. Beim Trachten- und Schützenzug marschiern Spielmannszüg, Trachtenvereine und Musikkapellen aus lauter kloane Derfa und Städte mit – und de ham ihr Gwand ned zwoa Wochen vorher im Onlineshop bstellt, sondern seit Generationen im Schrank. De Musi is echt, de Handarbeit is echt, de Leid san echt.
Da Unterschied liegt woanders, und er is a bissl subtiler: Er liegt bei dene, de zuaschaun. In Minga werd des Ganze vo de meisten ois Show wahrgnomma – ois Programmpunkt, ois Fotomotiv, ois Kulisse für an guadn Omd. In Rosenheim sitzt a großer Teil vo dene, de zuaschaun, selber im gleichen Verein, oder er kennt zumindest oan, der do mitmarschiert. Do san mehr Hiaßige unterwegs, und des ändert ois: Wenn de Erntekrone vorbeizong werd, woaß de hoibe Zeltbank, wer de gflochtn hod.
Und grod des is fürs Oktoberfest schod. De Vereine, de do mitgengan, gebm genau so vui her wia bei uns – bloß dass erna Beitrag im großen Rummel a bissl untergähd. Wos ois Kulturpflege gmoant is, werd vo vui Zuaschauer ois Unterhaltung konsumiert. Des is koa Vorwurf an de Leid, de higengan: Wenn a paar hunderttausend Gäste zum ersten Moi in ernam Leben a Dirndl oham, dann verwässert se de Sach hoit von ganz alloa.
Mittendrin statt bloß zuaschaun
Wos ma verpasst, während ma’s fotografiert
Und do san ma bei ana Sach, de weit übers Herbstfest nausgähd. Mia lebm in ana Zeit, wo a Erlebnis erst dann zum zähln scheint, wenn’s aa dokumentiert is. Ma stäht vor auf da Bank und hoit’s Handy hoch. Ma sitzt im Zelt und schaut nach, ob de Story scho gnua Herzerl hod. Ma is überall dabei – und nirgends ganz.
As Perfide dabei: Grod de Momente, de ma ned einfanga ko, san de, de bleim. Da Duft vo gebrannte Mandeln, der oam mitten im Getümmel auf oamoi an de eigane Kindheit erinnert. Da erste Ton vo da Blasmusi, wo’s oam ohne jeden Grund an Schauer übern Buckel jogt. As Lebkuachaherzl, des a Bua fürs Madl kafft hod und des am nächsten Dog scho hart is, aber trotzdem zwanzg Jahr später no im Wohnzimmerschrank hängt. Da Steckerlfisch, den ma mit de Finger isst, während oam s’Fett übers Handglenk rinnt. Sowas losst se ned posten. Des muass ma lebm.
Vielleicht is genau des de heimliche Lehre vo so am Fest: dass de wertvollsten Sachan im Lebm koan Preis ham und koan Zähler. Ma ko’s ned kaffa, ma ko’s ned hochladn, und ma ko’s aa ned messn. Ma ko’s bloß erlebm – und dann weitergebm. Und wer amoi gspiat hod, wia des gähd, der fangt vielleicht aa woanders wieder o: im Verein, in da Nachbarschaft, am eigenen Disch. In da echten Wäid halt, wo ma wirklich wos verändern ko.
De scheensten Momente ham koan Zähler
A letzter Gedanke
Vielleicht is des Rosenheimer Herbstfest desweng mehr ois a Volksfest – es is a Erinnerung. Daro, dass Kultur ned im Verkaufsregal steht, sondan an am Disch, bei oana Brotzeit, zwischen zwoa oder drei Generationen, de gemeinsam lachan. 165 Jahr hoit sowas nur, wenn’s echt is.
Und wer des amoi so erlebt hod, der gähd nachad aa anders aufs Oktoberfest. Ned mit Nosnaufziang, sondern mit am andern Blick: Auf oamoi siehgt ma hinter da Kulisse de Vereine, de do seit Generationen mitmarschiern. Ma siehgt de Musikanten statt bloß de Musi, de Handarbeit statt bloß s’Gwand, de Leid statt bloß de Menge. De Tradition war de ganze Zeit do – ma hod bloß erst lerna müssn, wo ma hischaugt.
Und desweng gspiahrt ma jedes Jahr, wenn’s ofangt zum herbstln, wieder des gleiche Zuckn im Bauch: aus am Hoamwäh werd a Hoamgäh.
Es gibt so einen Moment im Jahr, den man spürt, noch bevor er am Kalender steht. Die Luft wird etwas klarer, das Licht fällt schräger, und irgendwo zwischen den ersten gefärbten Blättern und dem ersten kalten Morgen liegt ein Gefühl, für das man im Bairischen einen eigenen Ausdruck hat: "es herbstelt". Und genau in dieser Zeit, wenn der Sommer langsam sein Handtuch wirft und sich der Herbst bemerkbar macht, geht in Rosenheim wieder ein Tor auf, das heuer schon zum 165. Mal dasselbe Versprechen macht: Komm her, setz dich hin, und schau, wie wir hier unsere Kultur nicht nur erzählen, sondern wirklich leben.
165 Jahre Tradition – und mehr als nur ein Bierzelt
Man vergisst das leicht, wenn man zwischen Fahrgeschäft und Bierbank steht: Das Rosenheimer Herbstfest ist keine erfundene Marketing-Idee, sondern ist 1861 aus einer ganz anderen Sache entstanden – aus einer landwirtschaftlichen Bezirksausstellung, die man um ein Schützenfest und einen Gesangswettbewerb erweitert hat. Aus dieser Mischung ist über 165 Jahre das geworden, was man heute kennt: das größte Volksfest in Südostoberbayern, mit rund einer Million Besuchern auf 16 Tage. Kein Weltrekord, kein aufgeblasener Superlativ – aber dafür eine Geschichte, die wirklich gewachsen ist und nicht bloß behauptet wird.
Ein Fest, das sich selbst nicht so ernst nimmt – und gerade deswegen so ernst gemeint ist
Wer einmal durchs Festgelände auf der Loretowiese schlendert, merkt schnell: Hier wird nicht mit der Größe geschrien, hier wird mit den Kleinigkeiten überzeugt. Der Erntedankumzug am zweiten Wiesn-Sonntag, an dem heuer rund 1.000 Teilnehmer mitmarschieren – landwirtschaftliche Vereine, Trachtenvereine, Musikkapellen aus Stadt und Land, und mittendrin die kunstvolle Erntekrone, heuer von der Pruttinger Landjugend geflochten. Nach dem Gottesdienst im Mangfallpark ziehen alle gemeinsam auf den Festplatz und feiern einen Frühschoppen – ganz ohne dass das diesjährige Motto künstlich wirken würde: "Stadt und Land – Hand in Hand". Dazu kommen die zwei Festzelte, jedes mit seiner eigenen Institution: Im Flötzinger spielt seit 1950 durchgehend die "Dreder Musi", im AuerBräu seit 1968 die "Karolinenfelder" – das sind keine austauschbaren Kapellen, das sind Familientraditionen, die länger halten als so manche Ehe.
Genau das ist der Kern: Das Herbstfest ist nicht bloß Bier und Blasmusik, sondern ein Ort, an dem man sieht, dass Kultur nicht im Museum hängt, sondern auf der Festwiese tanzt.
Zwei Generationen, eine Zeltbank
Wer sich das Fest einmal aus der Vogelperspektive vorstellt, könnte meinen, hier geht es nur um Bier und Party – bei einer Million Besuchern auf 16 Tage liegt das nahe. Aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Die Polizei berichtet, wie schon in den Jahren davor, von einer "bemerkenswert friedlichen" Halbzeitbilanz – Körperverletzungsdelikte auf niedrigem Niveau, obwohl täglich zigtausend Leute durchs Festgelände strömen. Das kommt nicht von ungefähr: Der Wirtschaftliche Verband hat von jeher als erklärtes Ziel, das Herbstfest als familienfreundliches Fest zu präsentieren. Deswegen gibt es auch einen eigenen Familientag, jeden Mittwoch bis 18 Uhr, an dem die Fahrgeschäfte und Buden ermäßigte Preise machen – manche Fahrt für gerade einmal 1 Euro.
Wenn man dann tatsächlich unter die Zeltdächer schaut, sieht man etwas ganz anderes als wilde Sauforgien: Großvater mit dem Enkel auf dem Schoß, Mutter und Tochter, die miteinander eine Brotzeit teilen, und dazwischen die Buben und Mädchen, die zwischen den Bänken herumflitzen. Es ist eine gemütliche, urige Stimmung, kein Gedränge und Geschrei, wie man es vielleicht erwarten würde. Da sitzen Jung und Alt an einem Tisch, und keiner muss sich dafür entschuldigen.
Und trotzdem – das ist ja kein Widerspruch – ist gerade für die Jungen auch genug geboten. Wer Action will, bekommt Action: Fahrgeschäfte, die einem die Magengegend durcheinanderwirbeln, Musik bis in die späte Stunde, und eine Stimmung im Zelt, bei der schon der erste Schluck Lust auf mehr macht. Das Herbstfest kann beides – das ist kein Familienfest ODER ein Partyfest, sondern beides zusammen, sodass jeder etwas für sich findet.
Der Unterschied, den man erst spürt, wenn man beides kennt
Und dann kommt man unweigerlich zu einem Vergleich: Wie ist das eigentlich beim großen Bruder drüben in München, beim Oktoberfest? Da muss ich zuerst einmal mit einem Vorurteil aufräumen, das ich selbst lange hatte. Denn die Tradition ist dort sehr wohl vorhanden. Beim Trachten- und Schützenzug marschieren Spielmannszüge, Trachtenvereine und Musikkapellen aus lauter kleinen Dörfern und Städtchen mit – aus Grafing, aus der ganzen Umgebung – und die haben ihr Gewand nicht zwei Wochen vorher im Onlineshop bestellt, sondern seit Generationen im Schrank. Die Musik ist echt, die Handarbeit ist echt, die Leute sind echt.
Der Unterschied liegt woanders, und er ist etwas subtiler: Er liegt bei denen, die zuschauen. In München wird das Ganze von den meisten als Show wahrgenommen – als Programmpunkt, als Fotomotiv, als Kulisse für einen guten Abend. In Rosenheim sitzt ein großer Teil derer, die zuschauen, selbst im gleichen Verein, oder kennt zumindest jemanden, der da mitmarschiert. Hier sind mehr Einheimische unterwegs, und das verändert alles: Wenn die Erntekrone vorbeigetragen wird, weiß die halbe Zeltbank, wer sie geflochten hat.
Und genau das ist fürs Oktoberfest schade. Die Vereine, die dort mitgehen, geben genauso viel her wie bei uns – bloß dass ihr Beitrag im großen Rummel etwas untergeht. Was als Kulturpflege gemeint ist, wird von vielen Zuschauern als Unterhaltung konsumiert. Das ist kein Vorwurf an die Leute, die hingehen: Wenn ein paar hunderttausend Gäste zum ersten Mal in ihrem Leben ein Dirndl anhaben, dann verwässert sich die Sache eben von ganz allein.
Was man verpasst, während man es fotografiert
Und damit sind wir bei einer Sache, die weit über das Herbstfest hinausgeht. Wir leben in einer Zeit, in der ein Erlebnis erst dann zu zählen scheint, wenn es auch dokumentiert ist. Man steht vor der Erntekrone und hält das Handy hoch. Man sitzt im Zelt und schaut nach, ob die Story schon genug Herzchen hat. Man ist überall dabei – und nirgends ganz.
Das Perfide dabei: Gerade die Momente, die man nicht einfangen kann, sind die, die bleiben. Der Duft von gebrannten Mandeln, der einen mitten im Getümmel plötzlich an die eigene Kindheit erinnert. Der erste Ton der Blasmusik, bei dem einem ohne jeden Grund ein Schauer über den Rücken läuft. Das Lebkuchenherz, das ein Bub für sein Mädel gekauft hat und das am nächsten Tag schon hart ist, aber trotzdem zwanzig Jahre später noch im Schrank hängt. Der Steckerlfisch, den man mit den Fingern isst, während einem das Fett übers Handgelenk rinnt. So etwas lässt sich nicht posten. Das muss man leben.
Vielleicht ist genau das die heimliche Lehre eines solchen Festes: dass die wertvollsten Dinge im Leben keinen Preis haben und keinen Zähler. Man kann sie nicht kaufen, man kann sie nicht hochladen, und man kann sie auch nicht messen. Man kann sie nur erleben – und dann weitergeben. Und wer einmal gespürt hat, wie das geht, der fängt vielleicht auch anderswo wieder damit an: im Verein, in der Nachbarschaft, am eigenen Tisch. In der echten Welt eben, wo man wirklich etwas verändern kann.
Ein letzter Gedanke
Vielleicht ist das Rosenheimer Herbstfest deswegen mehr als ein Volksfest – es ist eine Erinnerung. Daran, dass Kultur nicht im Verkaufsregal steht, sondern an einem Tisch, bei einer Brotzeit, zwischen zwei oder drei Generationen, die gemeinsam lachen. 165 Jahre hält so etwas nur, wenn es echt ist.
Und wer das einmal so erlebt hat, der geht danach auch anders aufs Oktoberfest. Nicht mit Naserümpfen, sondern mit einem anderen Blick: Auf einmal sieht man hinter der Kulisse die Vereine, die dort seit Generationen mitmarschieren. Man sieht die Musikanten statt bloß die Musik, die Handarbeit statt bloß das Gewand, die Leute statt bloß die Menge. Die Tradition war die ganze Zeit da – man musste nur erst lernen, wohin man schaut.
Und deswegen spürt man jedes Jahr, wenn es anfängt zu herbsteln, wieder dasselbe Ziehen im Bauch: Heimgehen nach Rosenheim.