Selbst im katholischn Bayern kennan woi de wenigstn Jungan an sogenanntn „Blasiusseng“, welcha traditionell am drittn Februar erteilt werd.
Da 03.02. is da Namensdog vom Heiligen Blasius, der a Bischof in Armenien war und im 4ten Jahrhundert an christlichn Märtyrertod gstorm is. Friara war da Nama „Blasius“ aa no a normala Vornama bei uns, heidzdog gibt’s woi nur no wenig, de so gnennt wern.
Da Blasiussegn wird erteilt, indem da Pfarrer am zu Segnenden zwoa brennande übagreizte Kerzn an Hois legt. Damit soin de Gesegneten vom Hoisweh befreit wern, wos doher kimmt, dass da Heilige Blasius in a Erzählung während seina römischn Gefangenschaft an junga Mo vorm Dasticka an a Fischgrätn grettet hom soi.
Da Segensspruch lautet: „Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius befreie dich Gott von jeglichem Übel des Halses und von allem Bösen, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“.
Quelle: brauchwiki.de
Selbst im katholischen Bayern kennen wohl die wenigsten den sogenannten „Blasiussegen“, welcher traditionell am dritten Februar erteilt wird.
Der 03.02. ist der Namenstag des Heiligen Blasius, der ein Bischof in Armenien war und im 4. Jahrhundert einen christlichen Märtyrertod starb. Früher war der Name „Blasius“ auch noch ein normaler Vorname bei uns, heutzutage gibt es wohl nur noch wenige, die so genannt werden.
Der Blasiussegen wird erteilt, indem der Pfarrer dem zu Segnenden zwei brennende, überkreuzte Kerzen an den Hals hält. Damit sollen die Gesegneten von Halsweh befreit werden, was daher kommt, dass der Heilige Blasius laut einer Erzählung während seiner römischen Gefangenschaft einen jungen Mann davor gerettet haben soll, an einer Fischgräte zu ersticken.
Der Segensspruch lautet:
„Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius befreie dich Gott von jeglichem Übel des Halses und von allem Bösen, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“.