Wia jeds Jahr kurz vor Frühlingsanfang is am 19.03 Josefi, der woi bekannteste Namensdog neben Stefani in Bayern. Aba woher kimmts genau?
Der Dog ist dem heiligen Josef vo Nazareth gwidmet, am Voda vo Jesus. Josef is sowoi da Patron vo da katholischen Kirch ois aa vo Handwerker, weil er selm Zimmerer war.
Sowoi da katholische Glaube ois aa as Handwerk san in Bayern diaf vawurzelt, wesweng dem Dog wahrscheinlich aa de entsprechende Aufmerksamkeit gschenkt werd. Dazua kimmt, dass da Nama ‚Josef‘ seit Generationen ned unbedingt selten is, wos n’Josefidog nadiarlich no präsenter fia de meisten Familien macht.
Gfeiert wird da Josefidog laut Übalieferungen seitm 9. Jahrhundert und war bis 1968 sogar a gsetzlicha Feierdog in Bayern. Bis dohi hod ma sogar no damit verbundene Traditionen ausglebt, zum Beispiel hod ma jungfräuliche Madl Bleame gschenkt und de Burschn ham de erste Biergartenmass gsuffa.
Olle Josefs ham teilweise heid no am 19.03 Bahnfreiheit, frei Eintritte und freie Getränke, beispielsweise bei da Wendelstoabahn (ois no offen ghabt hod zumindest).
Foigende Bauernregel beziang si aufn Josefidog:
- Wenn erst einmal Josefi ist, endet auch der Winter gwiß
- Ist es an Josefitag klar, wird es ein fruchtbares Jahr
- Am Josefitag sollte der faulste Bauer auf seinem Acker sein
- Ist’s an Joseftag schön, kann’s nur gut weitergehn
Leida gäd imma mehr vo solchne scheenen Traditionen valorn, weswengs umso wichtiga is, no vorhandenes Wissen zu dahoitn. Wenn du oiso no mehra interessante Infos zum Josefidog oda andere Traditionen host, na schreib uns gern a Mail an info@boarischkult.de
Quelle: lra-aoe.de
Wie jedes Jahr kurz vor Frühlingsanfang ist am 19.03. Josefitag, der wohl bekannteste Namenstag neben Stefanitag in Bayern. Aber woher kommt das genau?
Der Tag ist dem Heiligen Josef von Nazareth gewidmet, dem Vater von Jesus. Josef ist sowohl der Patron der katholischen Kirche als auch der Handwerker, weil er selbst Zimmerer war.
Sowohl der katholische Glaube als auch das Handwerk sind in Bayern tief verwurzelt, weswegen diesem Tag wahrscheinlich auch die entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dazu kommt, dass der Name „Josef“ seit Generationen nicht unbedingt selten ist, was den Josefitag natürlich noch präsenter für die meisten Familien macht.
Gefeiert wird der Josefitag laut Überlieferungen seit dem 9. Jahrhundert und war bis 1968 sogar ein gesetzlicher Feiertag in Bayern. Bis dahin hat man sogar noch damit verbundene Traditionen ausgelebt, zum Beispiel hat man jungfräulichen Mädchen Blumen geschenkt, und die Burschen tranken die erste Biergartenmaß.
Alle Josefs haben teilweise heute noch am 19.03. Bahnfreiheit, freien Eintritt und freie Getränke, beispielsweise bei der Wendelsteinbahn (als sie noch geöffnet hatte, zumindest).
Folgende Bauernregeln beziehen sich auf den Josefitag:
Wenn erst einmal Josefi ist, endet auch der Winter gewiss
Ist es an Josefitag klar, wird es ein fruchtbares Jahr
Am Josefitag sollte der faulste Bauer auf seinem Acker sein
Ist's an Josefitag schön, kann's nur gut weitergehn
Leider geht immer mehr von solchen schönen Traditionen verloren, weswegen es umso wichtiger ist, noch vorhandenes Wissen zu bewahren. Wenn du also noch mehr interessante Infos zum Josefitag oder anderen Traditionen hast, dann schreib uns gern eine Mail an info@boarischkult.de