De Ältern kennan si no an de Zeit vor de Smartphones erinnern, ois ma Freizeitaktivitätn no persönlich bucht hod und ned üba Booking oda andre Aggregatorseitn, de wo Anbieta auf a Plattform zambindn, damit a Benutza schnäi des richtige fia erm finden ko.
Statt oiso a Hotel mit Stornierungsmöglichkeit spontan im Internet zu buchen hod ma entweda klassisch mitm Telefon ogruafa oda is oafach zur Unterkunft selm higfahrn und hod mit Händ und Fiaß an Preis ausghandlt.
De wenigstn Leid wissen, dass ma mit genau der Methode tatsächlich Gäid sparn konn und definitiv a besseres Buchungserlebnis hod, da ma mit de Menschn dahinta Kontakt hod. Da de Veranstalta imma um die 15% an den Aggregator obdrucka miassn san vui bereit, liaba persönlich an no bessern Preis ozumbieten. Mit der Methode griagt ma oiso beispielsweise a Übernachtung 10% billiger und da Anbieter hod aa nomoi 5% mehr Umsatz.
Der oa oda andere mog einwenden, dass ja dann de Aggregatorseitn da Ausgschmierte is, aba des stimmt nur in wenigen Fällen. Durch de massive Marktmacht vo de Marktführer üben de nämlich an massiven Druck auf de Veranstalta aus: wenn ma ned de vorgegebenen Verträge unterschreibt, hod ma mittlerweile fast gar koa Chance mehr gseing zu wern.
Bei Gutscheinanbietern is sogar no krasser, weil de im Foi vo a Nichteinlösung an kompletten Umsatz ois Gwinn eibhoitn und somit da Veranstalta fia sei Angebot übahaupt koan Cent ned siehgt. Warum soit oiso a Benutza ned an Standort vom Kochkurs auf da Aggregatorseitn suacha, danoch den Veranstalta üba Google ermitteln und den Gutschein direkt do kaffa?
Mia ham de letzten Jahr durch de moderne Technik verlernt, wia schee’s sei ko, wenn ma oafach mit fremde Menschn in Kontakt trett und beide durch de entstandene Beziehung sogar no an Vorteil ham. War ned de Idee vom Internet ursprünglich genau des: Leid aus oller Wäid zamzubringa?
Letzten Endes warad de Art vo Revolution sogar no mehra, ois auf beiden Seitn a paar Euro zum sparn: im Zeitoita vo multinationalen Konzernen, de imma mehr Macht sammeln, werds jeden Dog wichtiga, dass mia wieda lernan, echte Beziehungen aufzubauen.
Hand aufs Herz: wer gäd ned liaba zum bekannten Bäcka, der sei Handwerk no vasteht und sogar no a paar Gschichtn zum vazäihn hod, wos im Dorf so obgäd, ois beim Aldi auf an Knopf zum drucka und an aufbachan Doagrohling aus China zum kaffa?
As Internet is nur dann a guade Erfindung, wenns da Vorteil der Benutzung an Verlust an Menschlichkeit ned übasteigt. Wenn ma an oidn Spezl bei Whatsapp oschreibt, damit ma si kurz drauf auf a Hoibe Bier trifft, dann hod as Internet sein Job gmacht. Wenn ma aba aus Bequemlichkeit stundenlang hin- und hertextet, anstatt dass ma si kurz zamruaft oda sogar persönlich trifft, dann sorgt as Internet fia Vereinsamung.
Es liegt oiso an uns, ob ma uns wieda fia mehra echte Interaktion entscheiden, bei der letzten Endes da Mensch doch üba de Technik gwinnt.
Die Älteren können sich noch an die Zeit vor den Smartphones erinnern, als man Freizeitaktivitäten noch persönlich gebucht hat und nicht über Booking oder andere Aggregatorseiten, die Anbieter auf einer Plattform zusammenbinden, damit ein Benutzer schnell das Richtige für sich finden kann.
Statt also ein Hotel mit Stornierungsmöglichkeit spontan im Internet zu buchen, hat man entweder klassisch mit dem Telefon angerufen oder ist einfach zur Unterkunft selbst hingefahren und hat mit Händen und Füßen einen Preis ausgehandelt.
Die wenigsten Leute wissen, dass man mit genau dieser Methode tatsächlich Geld sparen kann und definitiv ein besseres Buchungserlebnis hat, da man mit den Menschen dahinter Kontakt hat. Da die Veranstalter immer um die 15% an den Aggregator abdrücken müssen, sind sie viel eher bereit, lieber persönlich einen noch besseren Preis anzubieten. Mit dieser Methode bekommt man also beispielsweise eine Übernachtung 10% billiger, und der Anbieter hat auch noch 5% mehr Umsatz.
Der eine oder andere mag einwenden, dass ja die Aggregatorseiten die Ausgeschmierten sind, aber das stimmt nur in wenigen Fällen. Durch die massive Marktmacht der Marktführer üben diese nämlich einen massiven Druck auf die Veranstalter aus: Wenn man nicht die vorgegebenen Verträge unterschreibt, hat man mittlerweile fast gar keine Chance mehr, gesehen zu werden.
Bei Gutscheinanbietern ist es sogar noch krasser, weil diese im Fall einer Nichteinlösung den kompletten Umsatz als Gewinn einbehalten und somit der Veranstalter für sein Angebot überhaupt keinen Cent sieht. Warum sollte also ein Benutzer nicht den Standort vom Kochkurs auf der Aggregatorseite suchen, danach den Veranstalter über Google ermitteln und den Gutschein direkt dort kaufen?
Wir haben in den letzten Jahren durch die moderne Technik verlernt, wie schön es sein kann, wenn man einfach mit fremden Menschen in Kontakt tritt und beide durch die entstandene Beziehung sogar noch einen Vorteil haben. War nicht die Idee vom Internet ursprünglich genau das: Leute aus aller Welt zusammenzubringen?
Letzten Endes wäre diese Art von Revolution sogar noch mehr, als auf beiden Seiten ein paar Euro zu sparen: Im Zeitalter von multinationalen Konzernen, die immer mehr Macht sammeln, wird es jeden Tag wichtiger, dass wir wieder lernen, echte Beziehungen aufzubauen.
Hand aufs Herz: Wer geht nicht lieber zum bekannten Bäcker, der sein Handwerk noch versteht und sogar noch ein paar Geschichten zu erzählen hat, was im Dorf so abgeht, als beim Aldi auf einen Knopf zu drücken und einen aufgebackenen Teigrohling aus China zu kaufen?
Das Internet ist nur dann eine gute Erfindung, wenn der Vorteil der Benutzung den Verlust an Menschlichkeit nicht übersteigt. Wenn man einen alten Kumpel bei WhatsApp anschreibt, damit man sich kurz darauf auf eine Halbe Bier trifft, dann hat das Internet seinen Job gemacht. Wenn man aber aus Bequemlichkeit stundenlang hin- und hertextet, anstatt dass man sich kurz zusammenruft oder sogar persönlich trifft, dann sorgt das Internet für Vereinsamung.
Es liegt also an uns, ob wir uns wieder für mehr echte Interaktion entscheiden, bei der letzten Endes der Mensch doch über die Technik gewinnt.